Die 70er Jahre

Die Geschichte der DJK Kelberg

1970/1971 – vom Kreis Mayen nach Daun

Mit der kommunalen Neugliederung 1970/1971 wurden alle Gemeinden des Verwaltungsbezirks Kelberg dem Landkreis Daun zugeordnet. Gleichzeitig wurden die Staffeln in den Kreisklassen mit der Vergrößerung der Fußballkreise von zwei auf vier erweitert. Die 1. Seniorenmannschaft der DJK spielte zunächst in der 2. Kreisklasse/Eifel Staffel 1.

– Mannschaft derDJK Kelberg 1971 –

1975/1976 – Aufstieg in die 1. Kreisklasse

Der größte Erfolg stellte sich in der Saison 1975/1976 ein, als der Mannschaft um Spielertrainer Josef Hausen in einem Entscheidungsspiel am 11.01.1976 in Mehren gegen den damals favorisierten FC Deudesfeld der Aufstieg in die 1. Kreisklasse gelang.

Spielbericht des damaligen Kelberger Pressewarts Arno Michels:

„Die ca. 200 Zuschauer sahen in einem jederzeit fairen Spiel eine DJK Kelberg, die sich auf die Minute topfit präsentierte und über die gesamte Spieldauer die spielbestimmende Mannschaft war. Zur Pause konnte Deudesfeld noch ein 0:0 halten, doch nach dem Wechsel wusste die DJK 1 ihre Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. Bruno May erzielte auf Flanke von Peter Schneider den längst überfälligen Führungstreffer per Kopfball in der 59. Minute. In der 70. Minute ließ Peter Schneider nach einem schönen Alleingang und einem trockenen Schuss in den linken, oberen Torwinkel das 2:0 folgen und Alois Niebergall erzielte nach feinem Solo in der 80. Minute mit dem 3:0 die endgültige Entscheidung. Mit dem Schlusspfiff kamen die Deudesfelder per verwandeltem Handelfmeter zu ihrem Ehrentreffer.“

Die Mannschaftaufstellung von Mehren am 11.01.1976

Wilfred Speer, Reinhold Briesch, Josef Hausen, (ab 84. Min. Gerhard Reicherz), Franz-Josef Laux, Josef Saxler, Alois Niebergall, Hermann-Josef Molitor, Norbert Murmann, Peter Schneider, Paul Radermacher, Hans-Georg Pilko (ab 55. Min. Bruno May).

Den sportlichen Erfolg komplettierte in dieser Saison die 2. Mannschaft der DJK, die souverän mit 9 Punkten Vorsprung vor Darscheid am 04.01.1976 Meister der Reserveklasse wurde. So konnte die DJK punkgenau zum 50. Vereinsjubiläum ihre bis dahin größten sportlichen Erfolge feiern.

1976 – Tennisabteilung

Im Jahr 1976 wurde eine Tennisabteilung angegliedert.

Der alte Sportplatz 1976

1977 – 50 Jahre DJK Kelberg

50 Jahre DJK Kelberg – neue Sportstätte

Die sportlichen Veranstaltungen zum 50jährigen Bestehen der DJK, verbunden mit der Einweihung der neuen zentralen Sportstätte 1977 waren ein eindrucksvolles Erlebnis für Jung und Alt in Kelberg und Umgebung.

Die große Teilnahme der Bevölkerung an diesem Ereignis bewies, dass das Interesse am Sport in der Bevölkerung Verbreitung und Vertiefung erfahren hatte.

Das neue zentrale Sportstadion hat neben dem großen Spielfeld auch die notwendigen Anlagen für weitere Sportarten und nunmehr drei Tennisplätzen.

1978 – Abteilung Leichtathletik

1978 Wurde offiziell eine Leichtathletikabteilung gegründet mit den Übungsleitern Ferdi Theisen (Mittel- und Langstrecken), Klaus Güth (Sprint- und Hürdenlauf) sowie Josef Hausen (technische Disziplinen: Weit- und Hochsprung, Kugelstoßen)

1978/1979 – Kreisklasse A

Im Zuge der Neuordnung im Amateurfußball erfolgten in der Saison 1978/1979 neue Klasseneinteilungen im Fußballkreis Eifel. Die DJK 1 wurde aufgrund ihres 2. Platzes in der Vorsaison nunmehr in die Kreisklasse A, der höchsten Klasse des Fußballkreises Eifel eingestuft, wo sie die Spielzeit mit einem 6. Platz und 28:24 Toren abschließen konnte. Beste Torschützen waren Peter Meininger und Franz-Josef Schmitt mit je 14 Treffern. Die DJK II konnte sich in ihrer neuen Klasse, der Kreisliga D, behaupten und die Saison mit einem 9. Platz abschließen.

– So seh’n (Landratspokal)sieger aus –

1979Landratspokalsieg in Rengen

Beachtliche Erfolge verbuchte die 1. Mannschaft der DJK im Pokalwettbewerb.

1979 Landratspokalsieger: 7:1-Finalsieg gegen Ulmen in Rengen

Zwischen dem Pokalsieg in Rengen und dem im darauffolgenden Jahr in Daun lag ein bemerkenswerter Auftritt im Rheinlandpokal. Konnte doch die DJK 1 durch Siege gegen Büscheich (2:1) und den Verbandsligisten SV Bitburg (1:0) die dritte Runde in diesem Wettbewerb erreichen.

Die Balkenüberschrift im „Trierischen Volksfreund“ am 30.07.1979:

„Sensation in Kelberg: 1:0 Sieg gegen Bitburg“

Für die nächste Runde wurde der DJK ein Auswärtsspiel beim Oberligisten SV Leiwen zugelost. Der „TV“ titelte:

„Kein Lohn für Kelbergs Sensationself“

und führte weiter aus:

„Arme Kelberger könnte man sagen. Erst werfen sie mit Bitburg einen Verbandligisten aus dem Pokal, sorgen für die Sensation der 2. Runde, und dann müssen sie beim Oberligisten antreten. Für die Männer des A-Ligisten dürfte es nur darum gehen, an der Mosel nicht baden zu gehen.“

1979Gründung einer Damenfußballmannschaft

Einstellung des Spielbetriebs nach einigen Jahren.

– Die Damenmannschaft 1979

Updated: 6. Oktober 2015 — 20:31
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